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Hier schreibt Anna. Mittlerweile doch eher Ende als Mitte zwanzig und Zuhause in Leipzig und Thüringen. Mein Heimathafen liegt nicht am Meer und doch führt es mich immer wieder dahin zurück. Ich mag Metaphern, Musik, Mango, Märchen und Mittagsschlaf. Oh und Buchstaben. Vor allem das E. (Aus Gründen.) Mehr Tagträume im Kopf als Tassen im Schrank. Und irgendwo müssen die Flausen ja hin. Übe mich darin mutiger zu sein und mehr im Moment zu leben. Liebesbriefe, Flaschenpost, Rätselhefte und salziges Popcorn gehen an hallo@lebenahoi.de

Worte, Erinnerungen, Momentaufnahmen

Ich vermute es war irgendwann im Frühling 2014, in meiner 22 Quadratmeter-Studentenwohnung in Braunschweig: Im Bett sitzend, den Laptop auf den Knien, tippte ich die ersten Worte auf einen persönlichen Blog ins World Wide Web. Ich war gerade selbst aus der großen weiten Welt (Indien) zurückgekommen und hatte nicht erst auf der Reise festgestellt, dass ich einfach nicht der Typ für analoge Tagebücher war. Es durfte also etwas digitales her. In Ermangelung spontaner besserer Ideen nannte ich die Domain „einundzwanzigzwei“ – eine Kombination meiner Lieblingszahlen 21 und 2. Nach Reiseberichten, folgten Monatsrückblicke, Gedanken und „sowas wie Poesie“, Worte, an die ich mich erinnern und Gedanken, die ich durchs Aufschreiben aus meinem Kopf bekommen wollte.  Fünf Jahre lang war der Blog einundzwanzigzwei der Ort für Gedanken, Irrungen und Wirrungen, für Alltäglichkeiten und besondere Momente in meinem Leben.

Schreiben wir, um uns erinnern oder vergessen zu können? Vielleicht beides ein bisschen

Endlich angekommen, doch wieder aufbrechen wollen

Ohne so ganz benennen zu können wieso, schlich sich ab 2019 langsam aber sicher das Gefühl ein, dass das Kapitel einundzwanzigzwei zu Ende erzählt sei. Das Studium abgeschlossen und die Liebe (in einem Zuhause in Leipzig und mit E.) gefunden, kam doch irgendwie Zeit für neue (gemeinsame) Abenteuer. Endlich angekommen, doch wieder aufbrechen wollen, um aus einem guten Leben ein noch besseres zu machen.

Lebenahoi erinnert mich daran, Netflix mal Netflix sein lassen und häufiger wieder eigene Geschichten zu schreiben. Abschalten von Gedankenkreisen, Selbstzweifeln und ab und an auch von der digitalen Welt. Lieber Tagträumen, Pläneschmieden und Einfach-mal-machen. Für noch mehr Leichtigkeit, Alltagsabenteuer und immer wieder Einschlafen mit nem Schmunzeln im Gesicht.

Lebenahoi ist ein persönlicher Blog, mit Worten, Erinnerungen und Momentaufnahmen. Im Jahr 2020 liest ja kaum noch jemand Blogs – sollte es dich also wider Erwarten hierher verschlagen haben: Willkommen, schön, dass du da bist!